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Beitrag  Josi am Mo 09 Nov 2015, 19:05

Wir waren heute die erste Chirurgie-Gruppe. Treff ist nach wie vor scheinbar für jede Gruppe 8:30 vor dem Sekretariat, früher oder später holt euch euer Prüfer dann ab. Bei uns war das Frau Dr. Steinmetz. Wir mussten Zettel ziehen auf denen der Nachname des Besitzers sowie die Rasse oder Art des Tieres stand. Unter anderem war ein Meerschweinchen dabei, also nix mit "Heimtiere sind nicht prüfungsrelevant".
Unsere Tiere waren besagtes Meerschweinchen mit einem Zahnwurzelabszess, eine EKH mit Malokklusion des Kiefers, ein Hund mit rupturierter Bizepssehne und ein Hund mit Hüftluxation.
Ihr untersucht das Tier in Abwesenheit des Prüfers, der gibt euch lediglich den Vorstellungsgrund und ihr müsst von ihm die Anamnese erfragen. Bei uns wurde angekreidet, dass wir bei den intakten Hündinnen nicht nach der letzten Läufigkeit gefragt haben (erschien uns bei Traumavorbericht nicht so wichtig, aber egal Very Happy ). Für die Untersuchung hatten wir etwa eine halbe Stunde Zeit, wenn man wie ich komplett allgemein, orthopädisch und neurologisch untersuchen muss ist das etwas knapp, ich habe es nicht mehr geschafft über Differentialdiagnosen nachzudenken und habe mir dann schnell was aus den Fingern gesaugt.
Anschließend bekommt ihr die Diagnostik zur Verfügung gestellt, die ihr verlangt, und habt auch zumindest bei Frau Steinmetz in Abwesenheit des Prüfers Zeit in Ruhe zu befunden. Ob man Laborwerte wissen muss kann ich nicht sagen, wir hatten alle nur bildgebende Verfahren verlangt. Dann wurde nochmal zusammen mit ihr ausgewertet und sofort die Therapie besprochen, also da gab es keine extra Nachdenkpause dazwischen. Abschließend Rücküberweisung und Rechnung schreiben, Vorlagen lagen bei uns nicht aus.
Nach einer kurzen Pause ging es dann gestaffelt weiter mit den OSCEs: steril anziehen und Knoten bei Tommy, Versorgung einer Bißverletzung bei Frau Steinmetz. Wir waren dann gegen halb 3 fertig und es gab noch eine grobe Auswertung mit der Aussage "sie sollten schon alle bestanden haben, Noten erfahren sie morgen". Wussten wir zwar, aber nach stundenlanger Prüfung doch irgendwie ein komisches Ende Razz
Allen die noch ran müssen maximale Erfolge!

Josi

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Re: Prüfung KTK

Beitrag  toni am Mo 23 Nov 2015, 09:29

Ich muss dem Prüfer am Ende ja Diagnose, Therapieempfehlung, Prognose und Nachbehandlung vorstellen. Dabei soll man auch die Kosten schätzen. Bekommt man dazu schon die GOT oder bekommt man die erst zur Rechnungsstellung?
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Re: Prüfung KTK

Beitrag  toni am Do 26 Nov 2015, 17:57

Hallo,
wir hatten gestern in der KTK bei Dr. Kiefer Prüfung.
Jenny und ich hatten eine Katze aus dem Notdienst mit Apathie, fehlender Futteraufnahme und Erbrechen. Als wir die Katze untersucht haben war sie noch nicht mal geröntgt, Dr. Kiefer wusste also zu dem Zeitpunkt selber nicht was sie hat (hätte als auch nen internistischer Patient werden können). Zum Glück war sie uns wohl gesonnen und hatte einen Fremdkörper-Ileus, haben dann beide ein Röntgenbild angefordert, da hat man das auch sehr gut gesehen.
Allerdings mussten wir das Bild sofort vor ihm auswerten und dann gleich was zu Therapie und Prognose sagen, also nicht nochmal in Ruhe Zeit zum Auswerten und so. Im großen und ganzen war er zufrieden mit uns, allerdings hat er angekreidet, dass wir kein Blutbild angefordert haben, was ja schon wichtig ist, wenn die Katze seit 3 Tagen nicht frisst und trinkt und kotzt. V.a. im Hinblick auf die Narkose für die OP.
Maike hatte eine Katze mit beidseitiger Tibia und Fibulafraktur nach Traumavorbericht, die bereits versorgt war, sie sollte den Patienten so bearbeiten als würde er frisch in die Klinik kommen (also erstmal Thoraxaufnahme, nach der Blase gucken etc.).
Das Gespräch in dem wir das Röntgen ausgewertet haben und über Therapie und Prognose gesprochen haben war v.a. bei Jenny und mir recht kurz, er wollte da also keine ewig langen Ausführungen. Scheinbar hat ihm unser Wissen auch gereicht Wink

OSCE´s waren Händewaschen (aufpassen, dass keine Wassertropfen mehr am Ellenbogen hängen), Bissverletzung versorgen (richtige Skalpellklinge verwenden) und Narkosegerät (da ist es wichtig, dass ihr euch beim Check genau an die Reihenfolge haltet. Ich hab Sauerstoffbypass, Verdampfer und Atemkalk in der falschen Reihenfolge gehabt und habe dafür einen Punkt abgezogen bekommen. Er hat das mit der Reihenfolge so argumentiert, dass ich ja auch Punktabzug bekomme wenn ich erst die Haut verschließe und dann versuche die Unterhaut zu nähen Razz).
Die genannten Sachen waren aber wirklich nur Kleinigkeiten, hier oder da mal nen Pünktchen, also nichts dramatisches. Aber wenn er es schon erwähnt, kann ich es ja an euch weiter geben.

Die Prüfungsatmosphäre war sehr angenehm. Da wir nur zwei Patienten für drei Prüflinge hatten, hat Jenny erst OSCEs gemacht während Maike und ich mit den Patienten beschäftigt haben. Dann hatten Maike und ich nacheinander mit den OSCEs dran, während Jenny am Patienten war. Danach hat er uns alle nacheinander für Diagnostik, Therapie und Prognose zu sich reingeholt. Obwohl es für ihn ganz schön verwirrend gewesen sein muss immer von einem zum anderen zu rennen und hier mal Patient und da mal OSCE, war er total entspannt und sehr nett. Er stresst einen gar nicht und betont immer wieder, dass wir schon fertige Tierärzte sind, weil wir ja gar nicht mehr durchfallen können.
Da wir nur zu dritt waren und auch keine Pause gemacht haben waren wir dann gegen 14 Uhr fertig.

Viel Erfolg allen noch!
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Re: Prüfung KTK

Beitrag  SH am Do 07 Jan 2016, 19:53

Wir waren heute bei Herrn Prof. Böttcher dran.
Die Prüfungsatmosphere war sehr nett und entspannt.
Jeder zieht einen Zettel mit Signalement des Patienten, dann wird kurz der Tagesablauf erläutert.
Anschließend geht es los mit den Patienten. Der Vorstellungsgrund wird einem kurz genannt. Dann erfragt man die Anamnese, wobei auf eure Fragen kurz und knapp geantwortet wird und der Prof. den unkooperativen Besitzer darstellt.
Der Prüfer geht weiter zum nächsten. Ihr habt ausreichend Zeit für die allgemeine und eventuelle spezielle Untersuchungen. Dann präsentiert ihr den Fall, so wie ihr sie eurem Chef präsentieren würdet also komplett mit Vorstellungsgrund, Befunde aus Anamnese, Untersuchung, Differentialdiagnose und diagnostischem Plan.
Unsere Patienten waren: Hund mit multifokalen kleinen UV, Hund mit zwei großen UV, Hund mit neurologischen Ausfällen auf einer Seite hinten und schmerzhafter Hüfte.
Eine von uns hatte dann Röntgenbilder mit Zeit zum auswerten. Das sollte nach dem bekannten Schema Qualität Lagerung etc. erfolgen. Für die Umfangsvermehrungen hatten wir beide eine FNA gefordert und die mussten wir dann auch am Mikroskop auswerten. Das hatte uns ein wenig überrascht, da das nicht so im Fokus unseres lernens stand. Wenn man aber weiß, dass man im Prinzip nur unterscheiden muss ob neoplastisch oder entzündlich, ist es gar nicht mal so schwer. Wenn man das nicht weiß, redet man sich mit mesenchymalen epithelialien Zellen bla bla bla um Kopf und Kragen. Was aber auch nicht weiter schlimm ist. Jetzt wissen wir zumindest wie es geht Wink Direkt danach was zur Therapie bzw. weiterem diagnostischen Vorgehen. Herr Prof. Böttcher hat übrigens ein absolutes Pokerface.
Diagnosen:
kleine UV vermutlich entzündliches Geschehen, Biopsieergebnis noch ausstehend
die großen UV: einmal Lipom, die andere noch ausstehend aber auch neoplastisch, hier noch kurz wie man resezieren würde und eventuelle Probleme (eventuell viel Haut weg -> Hautplastiken)
der neurologisch orthopädische Fall vermutlich ein Nervenscheidentumor
Im Prinzip alles Themen, auf die wir nicht vorbereitet waren. Ging trotzdem irgendwie.
Vor der Mittagspause eher Proforma Rechnung und Rücküberweisung schreiben. Bei uns lagen die Zettel aus dem Infoschreiben aus.
Eine Stunde Pause.
Nachmittags jeder drei OSCES. Das waren bei uns Knoten, intubieren, Bisswunde versorgen.
B3im intubieren sollte man die Zunge nicht mit einbinden Wink
Kurz Resümee des Tages, wie man sich so angestellt hat und ob man bestanden hat.

Maximale Erfolge weiterhin.


SH

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Re: Prüfung KTK

Beitrag  KristinB. am Do 21 Jan 2016, 23:47

Wir hatten vorgestern Prüfung bei Frau Dr. Steinmetz und Prof. Böttcher

Begrüßt hat uns zunächst Prof. Böttcher und uns kurz den Tages ablauf geschildert. Er schien aber irgendwie nicht gut drauf bzw. waren wir uns eigentlich einig das er nicht so gute Laune hatte, naja... Dann haben wir die Patienten gezogen, er meinte 2 von uns werden bei Frau Dr. Steinmetz geprüft und er prüft den dritten und dann ging es zu den Patienten. Das war leider alles etwas chaotisch und unorganisiert, wohl auch weil ein paar Leute krank waren, aber sie wussten dann teils nicht wo die Patienten waren, war ein wenig seltsam....aber kann halt mal passieren.

Patienten waren: ein Hund mit Knieproblematik (irgedwas Richtung OCD, Kreuzband oder so), ein Mops mit Augenausfluss, Entropium (war zur BZS OP da und zur Kantoplastik) und ne Katze mit HBC und daraus folgender Beckenfx.

Ich wurde von Frau Dr. Steinmetz geprüft und hatte die Katze mit HBC. Es gab kurz und knapp den Vorbericht (kam komisch laufend nach Hause und Besitzer haben Reifen quietschen hören >VD auf HBC) und danach hab ich die ganze Anamnese erfragt. Dann meinte sie ich soll jetzt untersuchen und eben Diagnose, DD, DP ,Th und co überlege und ihr dann Bescheid geben wenn ich fertig bin. Hat mir Ihre Nummer gegeben und dann konnte ich in aller Ruhe untersuchen (fand ich ehrlich gut, die Variante). Bekam auch eine TFA zum halten, was sich dann auch als sehr nützlich erwies. Dann hab ich die Mietz kurz laufen lassen, zwecks Lahmheit beurteilen, anschließend allg , orthopädisch und neurolog untersucht.(auch den Kopf um SHT auszuschließen) Hatte dann so bisschen den VD das es Richtung Beckenfraktur /Femurkopflux o.ä. ging und hatte in einer HGM auch neurolog. Ausfälle. Meine Halterin war aber etwas ungeduldig mit mir weil ich so viel untersucht hab, meinte zu mir ob wir das immer so ausführlich machen im Notdienst und fragte halt immer wieder ob die Ktz jetzt zurück in die Box kann (die war jedenfalls geduldiger mit mir) > lasst euch ne aus der Ruhe bringen untersucht ordentlich , lieber etwas mehr als zu wenig...bei mir hat es sich ausgezahlt...hab z.b. Pupillenlichtreakt angeschaut wegen potenz. Kopfverletzung und da fiel glatt ne Corneaerosion auf, mit der ich dann bei Frau. Dr. Steinmetz punkten konnte Wink (musste se gleich selbst anschauen) Anschließend haben wir sie angerufen und ich hab die Ktz vorgestellt als wäre Frau Dr. Steinmetz die Besitzerin. Hab gleich vorweg eine antiparasitäre Behandlung angeraten da der Kater voller Flohkot war Rolling Eyes und dann eben alles vorgestellt was auffiel und warum (abgeschliffene Krallen vom übern Asphalt rutschen u u u). Dann hab ich BB, BCh und Rx (Becken und Thorax bzw Katzogramm wegen HBC) angefordert und konnte mir das dann oben in der Aktei anschauen. Das habn wir dann zusammen ausgewertet. War eine Schrägfraktur des Os ischiadicum, nicht ins Gelenk, aber disloziert. Der Rest war für mich obB. Sie wollte dann das ich nochmal was zum Thorax sage und fragte wegen Herz. Meinte ich nur das das Herz für mich ok aussieht, ich es aber ja ne ausmessen konnte. Das wollte sie dann erklärt haben (na ein Glück war ne Woche vorher Innere Wink ) Hat zugestimmt und dann war es gut. Wichtig waren ihr dann aber die Diagnosen, also das man sie nochmal genau formuliert und zusammenstellt. Hatte halt diese Fraktur, eine Anämie , ne Parese des N. ischiadicus und die Erosio der Kornea. Dann ging es noch um Therapie. Muss man es versorgen oder nicht, was gibt man sonst noch mit (Schmerzmedi, keine AB, Boxenruhe,...) und was man bei der Erosio macht...hatte bei Bedarf ne NSAID haltige AS empfohlen, da kam die Frage auf was man noch als Schmerzmedi nehmen kann am Auge.. Atropin (war mit so nicht bewusst, wieder was gelernt Wink ) Zum Schluss hab ich Rechnung und Rücküberweisung geschrieben (Vorlage und GOT lagen aus).

Dann war von 12-13 Uhr Pause bis zu den OSCEs. Uns persönlich wäre direkt weiter machen lieber gewesen, so war es nur ein ungeduldiges Warten in der Mensa Neutral . Als OSCE kamen steril anziiehen, knoten und die Bissverletzung dran. Komischerweise kein Anästhesie OSCE, aber so war es ok. Bei der Bissverletzung hat Frau Dr. Steinmetz selbst geschaut. Ihr war halt u.a. wichtig das man die richtigen Instrumente benutzt und auch den richtigen Faden für die entsprechende Naht(liegt resorbierbarer und nicht resorbierbarer da).
Dann gab es von Frau Dr. Steinmetz noch eine Auswertung, zu den Patienten (auch anerkennende Worte, was uns sehr gefreut hat, denn so in der Prüfung war sie zwar nett, aber doch recht neutral und korrekt-so wie sie eben is) und den OSCEs, die gute Nachricht das wir alle bestanden haben und das es die Noten dann am nächsten Tag gibt. Ende: halb 4 Wink
Fazit: Es war eine sehr lange und anstrengende Prüfung, für uns persönlich da wir den direkten Vergleich haben, schon anstrengender als Innere und auch die Atmosphäre war ne ganz so schön, alles ein wenig durcheinander. Aber das kann halt vorkommen. Trotzdem waren alle bemüht und nett und die Prüfung auf alle Fälle gut zu schaffen. Frau Steinmetz versucht einen auch mal auf etwas zu bringen oder hilft mal wenn man nicht drauf kommt.
Viel Erfolg euch allen noch...beim letzten Sprint Wink Gepard

KristinB.

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Re: Prüfung KTK

Beitrag  annask am Mi 03 Feb 2016, 13:36

Wir habens dann gestern tatsächlich geschafft zum zweiten mal in der KTK zu rocken Wink

Hatten beim Kiefer und er hat uns gleich gesagt dass wir eh schon bestanden hätten Smile
Er war sehr nett und auch mal lustig und hat in den bildgebenden Verfahren keine krassen Sachen gefordert. man soll aber auch hier direkt vor ihm das Röntgenbild bewerten, kurz was zu Lagerung, Qualität, Auswertbarkeit, man muss aber dann auch nicht jede einzelne struktur erklären, nur die die wichtig für den Fall sind.
Wurden in zwei-zwei getrennt weil es nur zwei Fälle gab (es gab noch eine larynxparalyse die er aber nicht in der Prüfung vergeben wollte, auch weil ursachenfindung dann auch eher innere ist, wie er uns dann erklärte)
Zwei von uns haben dann zuerst osces gemacht - Hände waschen, Bissverletzung und Narkosegerät. Sie haken hier wirklich ganz genau die Liste ab, also am besten einfach auswenidg lernen.
Zur Bissverletzung: auf jedenfall umschneiden (auch wenn das gewebe gut aussieht) und die klinge in den skalpellhalter einspannen.
Hab die klinge einfach so genommen aus reflex weil ichs aus der Praxis so gewohnt war Smile
Zum narkosegerät: hat frau alef bei uns gemacht und sie versteckt gerne die zweite gummidichtung nach der man fragen soll und legt zwei kleine schläuche hin bei dem der eine ein großes winkelstück drauf hat, also dann den nehmen mit dem kleinen winkelstück.
Ausserdem hat sie mich was zum gerät gefragt: dieses gerät ist sehr träge, d.h. wenn man die narkosetiefe erhöhen will dann sollte man iso und lachgas zusammen erhöhen weil das sonst ewig dauert bis das beim patient ankommt.

Patienten waren eine katze mit beckenfrakturen und eine katze mit unterlippenabriss und frakturen in der mandibula und maxilla.
da traumavobericht bei beiden: thorax und abdomenrötngen und eigentlich ja blutbild, aber blutungen würde man eh jetzt noch nicht sehen und dehydratation wär jetzt noch nicht.
Bei meinem fall mit dem unterkieferbruch natürlich noch kopfröntgen --> geht nur in narkose für gutes bild. ansonsten kopfröbi ohne narkose nur wenn man schussverletzung vermutet weil man da einfach nur schaut ob was drin ist.
sollten eben beschreiben was die allgemeinuntersuchung zeigte und dann eben Röntgenbilder anfordern und anschauen. meine katze war sonst gesund, die frakturen hat man allein schon gesehen weil sie schon mit cerclagen versorgt war. Prognose gut.
er hat wirklich nur oberflächlich gefragt und auch nicht so viel.
Für Rechnung und Rücküberweisung hatten wir genug zeit, er ist dann einfach gegangen und hat gesagt wir sollen jm bescheid sagen wenn wir fertig sind.

Benotung war sehr fair, er hat auch geschaut ob man noch was machen kann wenn man auf der kippe steht.

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Re: Prüfung KTK

Beitrag  Sylvia am Di 09 Feb 2016, 12:34

Hallo wir hatten Gestern Prüfung bei Prof Böttcher
Er war ganz gut drauf und auch echt alles in allem voll nett!
Der ganze Spaß hat sieben stunden gedauert und wir haben so ca 1,5h effektiv inklusive OSCES was getan...
Osces waren: Intubieren, Bisswunde und anziehen
Patienten: Schäferhundwelpe mit multiplen Bisswunden (bereits seid einer Woche in Behandlung), Windspiel mit Radiusfraktur (gestern mit FixEx versorgt), englische Bulldogge mit Blasensteinen (gestern zunächst endoskopisch dann chirurgisch versorgt), Katzenwelpe mit Fraktur und ziemlich großer Wunde (hat nen FixEx dran)

Viel Erfolg an alle, die noch ran müssen!

Sylvia

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Re: Prüfung KTK

Beitrag  VanessaM am Fr 12 Feb 2016, 17:29

Wir hatten gestern Prüfung bei Frau Steinmetz, wir haben zwar alle bestanden, allerdings fand ich die Prüfung uns besonders ihren Ablauf absolut grausam. Wir waren geschlagene acht Stunden dort und eine aus meiner Gruppe hatte nicht mal eine Mittagspause. Unsere Patienten waren ein Kater mit Hyperextension und vorberichtlich geschwollenem Ellenbogen eine Woche vorher, eine Katze mit nasaler Stenose und ein Schäferhundwelpe mit multiplen Bisswunden, letzterer wurde zwei Mal vergeben, weil ein ambulant bestellter Patient nicht aufgetauch ist.
Ich hatte das Vergnügen mit dem Kater und seiner Hyperextension....es war ein absolutes Biest, er kratzte und biss um sich und konnte nur mit nem Kescher wieder eingefangen werden, das Ende vom Lied war, dass ich nichts untersuchen konnte. Ich sollte ihr dann erzählen, was ich machen würde wenn es denn ginge, was ich erwarten würde und was man machen könnte...also Sedation etc......und was meine Differentialdiagnosen nur vom Anschauen in Bewegung wären. Das Schlimmste war eigentlich, dass ich ne Stunde da saß und auf sie gewartet habe und nicht wusste was jetzt passiert, da ich an das Tier ja nicht ran kam, ich dachte wir sedieren das eventuell gemeinsam oder ich kriege as neues etc....der Kater wurde dann zum beruhigen weggebracht und sollte sediert werden, darauf habe ich auch eine Stunde gewartet, leider hat das Biest anscheinend oben weiter gemacht in der Anästhesie und auch eine partielle Sedation war nicht machbar, sodass er komplett in Narkose gelegt werden musste. Ich eine natürlich muss man als Tierarzt mit fiesen Patienten umgehen können und es ist auch kein Ding die sediert zu untersuchen, allerdings war ich in der Prüfungssituation dann doch etwas geschockt davon und dass man dann durch den zeitverlust noch so gehetzt wird ist der Sache auch nicht besonders zuträglich. Das Ende vom Lied war dann, dass ich mich schnell schnell-husch husch eben auf das Karpalgelenk konzentrieren sollte und mir das nochmal anschauen durfte....letztendlich habe ich nen Niederbruch also ne Luxation diagnostiziert und eine Panarthrodese vorgeschlagen anhand der Röntgenbilder...die eindeutig nicht von diesem Tier waren. Dann gings ans Rechnung und Rücküberweisung schreiben und Mittagspause. Danach OSCES, die echt ewig gedauert haben!!!! Anziehen, Bisswunde versorgen und Intubieren.
Sie hat uns dann allen nochmal einzeln ein Resumee des Tages gegeben, zu mir meinte sie ich hätte auf jeden Fall bestanden und dass es nicht schlimm war, dass ich mit dem Tier so zu kämpfen hatte. Am Ende hatte das Katerchen allerdings nur ein Muskeltrauma, was ich aber nicht wissen konnte, da sie mir röntgenaufnahmen mit nem luxierten Gelenk gezeigt haben, allerdings wäre ich darauf in meinem nervlichen Zusammenbruch sicher nicht gekommen, weil ich mich so auf meine Diagnose versteift hatte. Ich habe mich ehrlich gesagt schlechter eingeschätzt als sie es dann am Ende selbst gesagt hat, trotzdem war die Prüfung ein Horrortrip. Meine Kolleginnen waren ähnlich unentspannt und es ist wirklich ein Hammer-Aufwand. Meine Note habe ich allerdings noch nicht, weil ich heute den ganzen Tag da niemanden erreicht habe. An sich ist die Prüfung nicht sooooo schlimm, es ist nur eine nervliche Zerreißprobe. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich bestanden habe.
Allen die noch müssen viel viel Glück und einen netten Patienten.

*Edit: da ich seid heute früh meine Note habe kann ich nur sagen, dass die Bewertung absolut fair und besser als erwartet ausfällt.
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