Prüfungsbericht

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Prüfungsbericht

Beitrag  Sylvia am Di 10 Nov 2015, 13:40

Wir hatten heute bei Herrn Peer Prüfung
Da wir gerüchteweise gehört haben, dass man im Halbstundentakt kommen kann haben wir gestern angerufen um nach zu fragen
und so war es auch, also der 1. um 8.30 und dann alle halbe stunde der nächste!
Die Reihenfolge ist egal, also die können wir uns selber aussuchen!
So nun erstmal allgemein, er war sehr nett, angenehme Prüfungsatmosphäre, ein bisschen gelacht haben wir auch
Thema: Felsensittich mit Bleivergiftung
Hühner mit Roter Vogelmilbe

Also wir musste, auch den Ziervogel nicht anfassen, haben nur theoretisch unser Vorgehen erläutert und er hat dann bei der "Untersuchung" halt immer gesagt, was man für Befunde hat, dann überlegen welche Diagnostik man machen will und er hat die entsprechenden Ergebnisse genannt, bzw dann das Röntgenbild gezeigt!
Also definitv machbar und echt nett!

Sylvia

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  VanessaM am Di 10 Nov 2015, 16:40

dumme Frage, aber hat ihm bei dem Felsensittich gereicht wenn du gesagt hast, dass das ein Sittich bzw. Papageienvogel ist oder wollte er genau wissen, dass es ein Felsensittich ist?
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Sylvia am Mi 11 Nov 2015, 07:14

nein mussten wir nicht, man muss die die Vögel aus der Propädeutikliste erkennen, ich sollte sagen, was ich denke was es für einer ist und ob ich ne Idee hab wo er her kommt, wollte er auch wissen, aber ich wusste es nicht und das fand er auch nicht weiter schlimm

Sylvia

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  VanessaM am Mi 11 Nov 2015, 08:33

Danke dir,
wo gibt es denn diese Liste?
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Katha293 am Mi 11 Nov 2015, 19:51

Wir hatten heute bei Dr. Schmidt Prüfung. Themen waren Taube mit Paramyxovirus und Salmonellose und Huhn mit Egg drop Syndrom und Salmonellose. Besonders wichtig war auch immer welche pathologischen Veränderungen man in der Sektion erwartet und wie die Pathogenese des Eregers ist. Uns wurde auch nochmal gesagt das wir uns aufteilen und im halben Stunden Takt kommen können.

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Paulin am Fr 20 Nov 2015, 09:19

Guten Morgen,
wisst ihr, ob es jetzt generell für alle Prüfer gilt, dass wir im Halbstundentakt kommen sollen oder soll jede Gruppe lieber vorher nochmal anrufen?
Danke :-)
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Paulin am Di 24 Nov 2015, 09:28

So zur Beantwortung meiner Frage Very Happy :

Habe nun selbst nochmal in der VRK angerufen und sie meinten, dass es dort wirklich alle Prüfer so machen, dass man einzeln im Halbstundentakt kommen soll. Ihr braucht also nicht alle dort nochmal anrufen und nachfragen^^

Außerdem noch ein Hinweis zum Lernen:
Auf der VRK-Homepage im Studententeil gibt es eine Liste mit Prüfungsthemen, die man sich durchaus vorher mal mit ansehen kann...

Viel Glück an alle!


Zuletzt von Paulin am Di 24 Nov 2015, 16:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Andrea Klein am Di 24 Nov 2015, 16:19

Prüfungsbericht bei Herrn Schmidt,

Sittich mit PDD
Graupapagei mit Hypokalzämie und Aspergillose
Huhn mit Verdacht auf Geflügelcholera (Nachweis Pasteurella multocide, allerdings keine "Katzenbissseptikämie"!!!)
Rosakakadu mit Atherosklerose

Er will Diagnostik und Therapie sehr genau wissen, also auch welche Erreger was für Eigenschaften haben und wie sie taxonomisch zu anderen Erregern stehen. Welche Antibiotika bei lebensmittelliefernden Tieren (Legehennenm etc.) zugelassen sind und wogegen sie genau wirken, also welche Bakterien alle. Zudem auch, welcher Erreger wie genau nachgewiesen werden.
Alles in allem aber trotzdem eine machbare Prüfung und ganz faire Bewertung. Wir haben es alle geschafft und drücken den anderen die Daumen ;-)
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Paulin am Do 26 Nov 2015, 10:25

Hallo,

wir hatten gestern bei Prof. Pees Prüfung.

Es war eine angenehme Prüfungsatmosphäre. Er ist ruhig und entspannt, lässt einen erstmal selbst erzählen und stellt hier und da ein paar Fragen.

Man bekommt einen Fall zugeteilt und soll dann direkt die Anamnese und klinische Untersuchung erfragen. Zeit für kurze Notizen o.ä. ist leider nicht. Wichtig ist eine vollständige Anamnese. Also auch wenn euch schon klar ist, dass das Tier eine bestimmte Erkrankung hat, erfragt trotzdem noch alles andere zur Haltung usw. Wenn es ein Ziervogel-Fall ist, sieht man den Patienten dazu, schaut ihn sich aber auch nur an und macht nichts direkt am Vogel. Wenn man weiterführende Untersuchungen machen würde, werden einem die Ergebnisse dieser vorgelegt (z.B. Bild von dem Kot des Tieres, Röntgenbild usw.). Dann stellt man eine Liste mit Differentialdiagnosen zusammen und soll sagen, wie man diese nun voneinander unterscheiden kann und kommt so zur Erkrankung, zu der dann noch die Therapie zu sagen ist. Und das war's auch schon.
Die Bewertung fand ich in Ordnung. Es ist nicht so, dass einem die guten Noten hinterher geworfen werden. Wer Fehler macht, bekommt eben auch eine schlechtere Note, aber ich fand die Notenvergabe bei mir gerechtfertigt.

Unsere Themen waren:
- Wellensittich mit Fraktur am Bein (ich glaube, am Tibiotarsus)
- Weißhaubenkakadu mit Kloakenprolaps
- Putenbestand mit reduziertem Allgemeinbefinden (war dann am Ende die Schwarzkopfkrankheit)

Viel Erfolg an alle!
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Jazz am Mo 30 Nov 2015, 19:37

Habe ich das richtig verstanden, dass die Ziervögelpatienten gerade alle in der VRK sind. Aber man sie nicht wirklich untersucht sondern nur durch fragen zu seine Untersuchung/Diagnose kommt?

Und gibt es eigentlich OSCE in der VRK? habe da welche in meinen Unterlagen gefunden

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Andrea Klein am Di 01 Dez 2015, 09:27

Die OSCE's sind von der Propädeutikprüfung gewesen (jedenfalls die einizigen, die ich kenne). sind glaube für diese Prüfung nicht relevant.

Also wir hatten die Ziervogelpatienten nur zum angucken und sie legen Wert auf eine ausführliche Anamnese, wobei der Prüfer den Besitzer spielt und dann musst du durch überlegen auf Verdachtsdiagnosen kommen und wie du weiter verfahren würdest an Diagnostik. Da bekommst du dann auch die Ergebnisse, wenn es sie gibt und dann musst du möglichst auf eine Diagnose kommen. Als letztes dann noch bissl zur Therapie erzählen, vielleicht auch auf Haltungs- und Fütterungsfehler eingehen, wenn sie dir in der Anamnese aufgefallen sind und das war es. Es geht in der Prüfung nach meiner Ansicht nach nur um die Theorie. Das Handling und Umgehen mit dem Tier wurde ja in der Propädeutikprüfung verlangt.

Ich hatte nen Huhn, welches sich im Stall nicht von der richtigen Seite zeigen wollte. Daher durfte ich es mal fangen, um es anzugucken (Schwellung am Kopf) und sollte dann mal Ernährungszustand fühlen und ob es gerade in der Legeperiode ist ertasten. Mehr nicht.
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  toni am Di 01 Dez 2015, 17:13

Woran erkenne ich, ob das Huhn gerade in der Legeperiode ist?
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Andrea Klein am Di 01 Dez 2015, 17:37

Also richtig fachmännisch kann ich dir das nicht sagen. Da sind 2 Knochenpunkte (Legebeine?!), die man ertastet und je nachdem, wie groß der Abstand ist (passt nen Ei durch oder nicht) ist es in der Legeperiode oder Legepause. Vielleicht kann einer die Knochenpunkte noch genauer beschreiben?!
Musste es in der Prüfung zum Glück nicht erklären, nur ertasten und ja oder nein sagen.
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  nicola_ am Mi 02 Dez 2015, 15:29

Wir hatten Prüfung bei Herrn Schmidt, war an sich recht entspannt, auch wenn er teilweise sich nen Spaß daraus macht einen ein bisschen zu verwirren oder zu verunsichern, obwohl es eigentlich richtig ist, was man gesagt hat. Er fragt auch gern so ein bisschen ausschweifendere Sachen, die einen in irgendeiner Weise dann zu dem bringen sollen, worauf er hinausmöchte - also nicht verwirren lassen. Er versucht da eigentlich nur zu helfen Wink
Mein Thema war eine "Doppelgelbkopfamazone" (so lange man weiß, dass es eine Amazone ist, ist das schon okay) mit Aspergillose. War also vom Thema her recht dankbar, da sie deutlich Dyspnoe gezeigt hat. Anfassen mussten auch wir die Vögel nicht, man muss eben nur beschreiben wie sie sich zeigen, Kot beurteilen etc. Eine gute Anamnese ist wichtig. Schaut euch nochmal die ungefähren Gewichte der Vögel an. Lasst euch nicht verunsichern, wenn er fragt: Was für ein Geschlecht und wie alt ist der Vogel - er will darauf hinaus, dass man weiß, dass es bei Amazonen keinen Geschlechtsdimorphismus gibt (er wollte dann die Methoden der Geschlechtsbestimmung hören) und das Alter würde man am Ring ablesen können.
Ansonsten Röntgenbilder auswerten, einige Fragen zu Differentialdiagnosen von gelber Harnsäure, da sind wir dann auch auf die Leberverfettung gekommen. Das war dann später in der Prüfung nochmal wichtig, da der Vogel zusätzlich eine Artherosklerose hat (zu fetthaltig gefüttert) etc. Außerdem wurden mir Blutergebnisse vorgelegt (Leukozyten etc. ohne Referenzwerte - die hab ich dann einfach nicht weiter beachtet, weil auch keine im Kopf. Bei der Blutchemie und Leberprofil waren aber Pfeile dran, das geht dann also).
Bewertung war sehr fair.
Die anderen Themen waren: Wellensittich mit Macrorhabdus ornithogaster und Aviäre Influenza bei einem Putenbestand

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  RikeE am Do 03 Dez 2015, 17:35

Hatten heute bei Prof. Pees.
Die ersten 2 hatten eine Amazone mit aspergillose, die anderen beiden hatten Legehennen bzw masthähnchenbestand mit festliegen (Marek).
Man müsste seine Anamnese machen, sagen was man jetzt am Tier untersuchen würde bzw wie man in den Bestand gehen würde und dann hat er sehr viel wert auf DD gelegt. Aber alles machbar, der schöne Atmosphäre und nach 15 min war man raus
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Bianca S. am Di 15 Dez 2015, 13:04

Prof. Pees fragt in letzter Zeit sehr gern nach gesetzlichen Grundlagen.

Salmonellen-VO
Geflügelpest-VO mit relevanten Zahlen (ab wieviel Prozent Verlust die Alarmglocken läuten sollen 1%)
Jagd/Naturschutzrechtliches bei Fund-/Wildtieren
...

Bei mir ganz ausführlich die Umwidmungskaskade von AB bei lebensmittelliefernden Tieren. Es lohnt sich also die Folien aus AVO zu lernen... falls man nicht auf eine vorherige AVO-Prüfung zurückgreifen kann. Ich fand es etwas fies, da das den Hauptteil der Prüfung ausgemacht hat.

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Pia Staubach am Mo 21 Dez 2015, 09:39

Wir hatten am Donnerstag bei Herrn Schmidt. Unsere Themen waren:

- Taubenbestand mit Paramyxo
- Taubenbestand mit Salmonellen
- Taubenbestand mit Trichomonaden
- Putenbestand mit Aviärer Influenza

Viel Erfolg noch!

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  toni am Di 05 Jan 2016, 14:56

Wie ist das denn mit der Anamnese wenn man einen Geflügelbestand hat? In der VL finde ich nur die Anamnese für Ziervögel und Tauben. Muss ich da auch Kram zu Lüftung, Personalhygiene etc. abfragen, oder ist die Anamnese dann nur auf den Tierbestand bezogen?

Und ist es beim Geflügel so wie beim Ziervogel, dass man die klinische Untersuchung erfragt?
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Marie M am Di 05 Jan 2016, 19:06

Da gab es ne 250 seitige Vorlesung im Modul Geflügel, wo solche Sachen stehen!!

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  toni am Di 05 Jan 2016, 19:37

Ach, die... Ja, die hab ich mich geweigert zu drücken... Dann sollte ich die mir wohl doch nochmal angucken... -.-

Und wie ist das mit dem Ablauf der Prüfung beim Wirtschaftsgeflügel?
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  RikeE am Mi 06 Jan 2016, 10:43

Ich glaube man kommt da aber auch ganz gut durch mit so "allgemeinen" Sachen wie "Wie betrete ich den Stall?", "Was zeigen die für Symptome, seit wann, wie genau sieht das aus, wie viele sind betroffen?"
Also einfach mit gesundem Menschenverstand ran gehen und dann ne D und DD stellen. Die Prüfung geht ja nur so 15-20 min.

Hatte selber keinen Bestand aber so habe ich das von Hörensagen verstanden.
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Pees 5.1.

Beitrag  Peda am Mi 06 Jan 2016, 12:42

Unsere Gruppe hatte getsern beim Pees, die ersten zwei hatten GP mit MDT Problemen.
Die beiden späten, darunter ich, hatten einen Broilerbestand mit festliegenden Tieren als Vorbericht.
Dann macht man halt seine Anamnese: Verlustrate, Impfprotokoll, FA/WA, seit wann besteht Problem, schon Vorfang oder noch nicht (also wie lange sind Tiere schon in Mast (hier 3 W; also hat noch kein Vorfang stattgefunden)). Herkunft der Tiere, evtl Bezugswechsel? Lichtregime, Einstreuregime, Serviceperiode, etc.; Futterwechsel? Futterbeschaffenheit?
Dann halt DD aufstellen: Marek, Femurkopfnekrosen, Ca/P Mangel, etc.
Dann halt Klinik, also Stalldurchgang, erst mal ruhig verhalten, auf Herdenverhalten achten, Tiere hochnehmen -> Beurteilung Fußballengesundheit, einige der festliegenden Tiere töten und mitnehmen für spätere Sektion, Kot beurteilen PU? Diarrhoe? Luft? Usw.
Dann halt der Sektionsteil, er sagt, was man sieht und man zählt dann halt die 6 verschiedenen Erscheinungsformen von Marek auf, dazu dann weitere DD u.a. Leukose. Am Ende über PCR Nachweis Marek. Welches Virus? Herpesvirus. Was so besonders? Hohe Tenazität weil Virus zellfrei und an abgeschilferten Epithelzellen sitzt, Aufnahme va aerogen über Stallstaub. 100% der Herden infiziert in D, meldepflichtig, wird aber meistens nicht durch TA nachgewiesen bzw drauf untersucht, da eh drin. Wichtig: ua stressassoziierte Ausbrüche möglich, Prophylaxe: Eintageskükenvakzination. Was sorgt va für Verluste? Sek.infektionen, die sich draufsetzen aufgrund virusassozieerter Immundefizienz.

Allen noch viel Erfolg!
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Friederike R. am Do 07 Jan 2016, 11:29

Hey hey!
Wir hattten heute Prüfung bei der Chefin! Die ersten zwei eine Amazone mit Fraktur, wir zwei letzten jeweils ILT.
Ablauf genauso wie oben beschrieben. Also erstmal Anamnese, wichtig: erst konstante Daten abfragen, dann erst auf die Symptome eingehen, Impfregime, Stallkarte, Legeleistungskurve etc. anfordern. Dann klinische Untersuchung --> Herdenverhalten, Einzeltier, Umgebung
Frage: Wie viele Tiere würden Sie untersuchen? Ich hatte 5800 Legehennen und habe gesagt, dass ich 10 davon untersuchen würde. War nur geraten, war aber ok. Wie viele tote Tiere würde ich sezieren? Ich hab 3 gesagt, war auch ok.
Dann Differentialdiagnosen auflisten, Weiterführende Untersuchungen --> Patho, Parasitologie, BU, nach dem Pathosektionsbefund Serologie auf ILT.
Dann Sachen zum Erreger, Herpesvirus, bla. Impfung --> eyedrop; Zusatzfrage: Bei welchem Tier darf man keine eye-drop-Impfung machen? Fasan, die können dran sterben (wusst ich nicht). Was für andere Impfmethoden, Vorteile, nachteile, was beachten? (Mundschutz bei Sprayimpfung). Wann wird geimpft? Anscheinend werden die Junghennen geimpft, keine Ahnung, cih dachte es wären die kleinen. Hat aber nix ausgemacht. Geht wirklich um den groben Überblick und das Ablaufschema.
Nette Atmosphäre, machbar. Ich habe mit Fr. Krautwald darüber gesprochen, dass man alleine in der Prüfung ist. Sie meinte, wir könnten es einführen, dass immer einer aus der Prüfungsgruppe mitläuft, aber sie hatte den Eindruck, dass das die Studenten eher nervöser macht. Werde da nach den PRüfungen nochmal mit ihr drüber sprechen.
Evtl könntet ihr auch vorher Bescheid geben, dass ihr nicht allein sein wollt. Oder schreibt ne Mail. Ich denk, das dürfte in der VRK kein Problem sein und keinen Nachteil einbringen.

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  annask am Do 07 Jan 2016, 13:04

Ich war dann die zweite mit ILT.
Frieda hat schon eigentlich alles gesagt, wichtig ist halt wirklich diese große VL über eben die Bestandsuntersuchung.
Das macht schon mega viel aus weil es für Anamnese, Diagnostik und Therapie eben Teilnoten gibt.
Für manche Sachen die man erfragt bekommt man dann Bilder, z.b. hämorrhagische Entzüdung der Trachea (hat sie aber auch ausgeprochen) oder man bekommt auf Anfrage dann die Stallkarte und den Impfplan - MUSS man natürlich erfragen! Und da wir Legehennen hatten natürlich auch die Legeleistung erfragen!
Die Impfsachen hat sie mich auch alle gefragt, wusst ich aber auch nicht wirklich, ich wusst nur dass man Augentropfen impft, das sind aber nur Kleinigkeiten die nicht ins Gewicht fallen.
Und Therapie generell ihre Aussage "da hätt ich sie jetzt nicht so überzeugt", sie hat aber dabei gelacht Smile
Die Chefin war super lieb und nett und bis jetzt die tollste Prüfungsatmosphäre!
Und benotet hat sie auch sehr gut!
Für mich ein Nachteil eher dass man nicht unbedingt was aufschreiben kann, sie legt zwar auf Anfrage auch Blätter hin aber sie fragt halt und man soll dann antworten...
Aber da sie so eine ruhige Ausstrahlung hat war das diesmal gar nicht so schlimm!

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Sophia L. am Do 07 Jan 2016, 14:23

Ich hatte den Graupapagei....mit Tibiotarsusfrx und zwei weiteren alten Frx am Oberschenkel. Die Chefin war super nett, selten so ne angenehme Prüfungsatmosphäre gehabt. Man fühlt sich wie durch die Prüfung geleitet, wenn man was nicht weiß, nicht schlimm. Ihr waren Anamnese und das ganze drumrum und generelles Grundverständnis wichtig. Klar muss man immer nen Plan haben, aber man fühlt sich überhaupt nicht schlecht oder blosgestellt. Es war ja auch ein dankbares Thema, aber auch bei komplexeren Themen wird es bei ihr machbar sein.

Wir sind zuerst in die Klinik runter und haben vor dem Vogel Anamnese gemacht. (Aus dem Stehgreif, kann man sich schon drauf vorbereiten, damit das flüssiger läuft) Danach sind wir hoch in ihr Zimmer und haben uns über den Fall unterhalten und das Rx-bild ausgewertet. Sie bewertet mehr als fair! Viel Spass:)

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