Prüfungsbericht

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  NicE. am Mo 11 Jan 2016, 16:52

leider schon länger her aber der Vollständigkeit halber Prüfung vom 15.12.

Salmonellen VO

Nymphensittich mit Bleivergiftung und Pankreasinsuffizien

NicE.

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  toni am Di 12 Jan 2016, 18:08

Wir hatten heute Prüfung bei Herrn Pees.
Die ersten beiden waren unten in der Klinik mit einem Wellensittich mit Fraktur.

Ich war dann mit ihm oben in seinem Büro. Nach einer kurzen Info wie die Prüfung läuft schob er mir einen Zettel rüber auf dem Stand "Bäuerliche Kleinhaltung mit reduziertem Allgemeinbefinden der Puten". Ich hab dann schön brav die Anamnese abgefragt, auf halber Strecke hat er mich dann unterbrochen, dass mir das sicher aufgefallen wäre, wenn ich mit ihm vor den Tieren stehe, aber ich habe vergessen zu fragen, ob er denn NUR die Puten hält. Tut er natürlich nicht, die Puten wurden gemeinsam mit Hühnern gehalten und dann gabs noch Gänse. Das hat er in der Bewertung aber nicht berücksichtigt, weil es ja der Situation geschuldet war, normalerweise sieht man das ja, wenn man in den Betrieb kommt.
Dann halt klinische Untersuchung abfragen, dazu hübsche Bildchen mit gelbem Durchfall, gesträubten Gefieder.
Es war schon sehr offensichtlich, dass es Histomonas ist, weil die Puten und Hühner gemeinsam gehalten werden und die Hühner absolut keine Symptome gezeigt haben. Hab aber erstmal nen großen Bogen darum geschlagen und die anderen Differentialdiagnosen für schlechtes AB und Durchfall (nicht infektiös, Viren, Bakterien) genannt, das fiel ja aber quasi alles weg, weil die Hühner sonst ja auch betroffen wären (Rotlauf wollte er noch hören, weil da die Puten ja anfälliger für sind als die Hühnchen). Dann hab ich also die diagnostische Sektion vorgeschlagen (bei 30 Hühnern kann man einen Landwirt nicht zu mehr als einem Huhn überreden Very Happy ) und musste sagen, was ich erwarten würde (Ödeme, Typhlitis, Leber). Er hat gefragt, was ich machen, wenn der Landwirt auf keinen Fall seine Puten für die Sektion hergeben will (Kotuntersuchung). Wäre vielleicht andersrum auch sinnvoller gewesen, also erst Kot, dann Sektion Very Happy Very Happy
Er wollte dann noch wissen, wie es übertragen wird (direkt oral oder über Heterakis, was wiederum von Regenwürmern aufgenommen wird, das war ihm sehr wichtig!) und dann halt noch Therapie, also keine, weil ja Therapielücke bei lebensmittelliefernden Tieren, also mit Oregano versuchen, letzten Endes Bestandssanierung.
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Nadine Rittweger am Do 28 Jan 2016, 20:21

Hallo,
Wir hatten heute bei Herrn Schmidt.
Themen waren:
ein Falke mit pododermatitis, da wollte er viel zur Falknerei (was füttert man, wie heißen die verschiedenen Krallen,..), bumble Foto.
Ein putenbestand mit Schwarzkopfkrankeit (was für ein Erreger, was sind noch flagellaten - trichomomas,Pathogenese...)
Und ein kronenkranich mit mykobakterien. Hier wollte er viel zur Pathogenese, Übertragung, welche sind Zoonosen, was ist der Unterschied Mensch Vogel, Behandlung usw.
Das vierte Thema weiß ich leider nicht.

War aber alles in allem sehr angenehm, die Bewertung war besser als man sich selbst einschätzt. Wink

Nadine Rittweger

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Jazz am Di 02 Feb 2016, 11:03

Habe mal den Bericht vom 27.01 hierhin kopiert

Hey, wir hatten heute bei der Chefin Prüfung.
Themen: Welli mit Zysten an den Ovarien und Putenbestand mit ORT. Wichtig waren ihr noch so nen paar Probädeutik Sachen....wie kann ich mir die Schleimhaut von dem Welli angucken ( Mullbinden) , wie kann ich mir ne Kloake angucken ( Tupfer nass machen und vorverlagern). Dann wie gehts weiter...also Röntgenbild, Ultraschall..dann wie kann ich das behandeln. Mit Progesteron oder OP....
Zu den Puten kann ich nichts sagen....
Sie ist sehr nett und freundlich.

Das ist jetzt der Bericht von uns heute 02.02.
Wir hatten beim Pees
die ersten Beiden hatten einen Ara mit Legenot
Die andere Marek

Also ich musste auch sagen, was für ein Ara es ist (Dunkelroter Ara)
Habe auf Grund von Krankheit nicht viel gelernt und war etwas aufgeregt.
Bei Anamnse habe ich die Hälfte vergessen und auch bei der "Untersuchung" solche üblichen Dinge wie Ernährungszustand nicht gefragt.
weiteres Verfahren habe ich dann Rx gesagt und die Bilder angesehen.
Schönes Ei sichtbar sonst nicht, noch ein großes Gritstückchen was auch hätte ein Fremdkörper sein können, war aber nicht genug röntgedicht wie es sagte.
Tx konservativ und dann chirugisch Erklären welche Medis gibt man.
Ich muss sagen, ich habe mich nicht mit Ruhm bekleckert aber alles gut gegenagen und bestanden.
Er war echt nett.

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Meow am Di 02 Feb 2016, 11:26

meine gruppe hat ein dunkelrote kakadu mit legenot bei Pees. ich selbst habe bei ihm legehuhn bestand mit mareksche krankheit.
struktur arbeit ist sehr wichtig, das heisst immer anamese(konstant 5 fragen und variant 10 fragen mit impfschema und legekurve nach vorlesung Bestandbetreuung). dann bestanduntersuchung (alle tieren, kranktier), VD und DD stellen (hier hilft er viel mit verschiedene DD auszudenken, sowie: welche virus/bakt kann noch dazu fuehren? welche nicht infektion bedingt grund kann bei legehuhn kommen?), dann diagnostik (sektion und probe und virologie).
dann kommt es bei ihm die klassische virologiesche fragen: was fuer virus! welche eigenschaft! warum so hohe tenazitaet trotz lipid-huelle!..... zu letzte frage, die virus versteckt sich gern in feder epithel zell, und federzelle sind selbst sehr stabil gegen umwelt. das ist logisch, aber wusst ich vorher auch nicht.
in DE sind fast 100% bestand mit marek! klass! aber impf schutzt die tieren trotz infektion nicht krank.
Am ende hat er wohl vergessen therapie zu fragen...... (oder bei virus gibt diese teil nicht, aber impf methode und zeitraum hat er gefragt.)
er ist nett aber streng, bei ihm hilft wirklich virologie noch mal zu lernen!

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Nelli am Mi 03 Feb 2016, 13:49

Zum letzten Eintrag -Marek: Für eine Eins braucht man Viro-Fachwissen, um zu bestehen, sicher nicht! Wink

Auch wenn ich vor dieser Prüfung am meisten (bisher) das Gefühl hatte, nicht vorbereitet zu sein, war es gar nicht schwer und gut zu bestehen.

Ich hatte auch den Ara (wie seine Farbe genau hieß, wusste ich nicht - dunkelrot).
Wichtig ist erstmal die Anamnese, die man direkt im Stall mit dem Prüfer (Pees) als Besitzer aufnimmt. Detailierte Ernährung (nachfragen!) und Haltung, Geschlecht, etc fragen!
Danach Untersuchung des Patienten, indem man den Prüfer alles fragt, höchstens mal in den Käfig nach Allgemeinbefinden und Kacke guckt.
Anschließend wurde ich nach Differentialdiagnosen gefragt.... und hatte noch keinen blassen Schimmer, was der Vogel hat. Aber: Nerven behalten, alles, was einem durch den Kopf schießt, aufzählen, und weitere Untersuchungen vorschlagen.
Im Rx sprang mir dann zum Glück das Ei ins Gesicht. Kurzes Gespräch zu ggfs. OP, konservative Therapie (Progesteron erst nach!!! Eiablage...).
Dann hat er schon die Note gesagt und die Kritikpunkte.

Kittel mitbringen, auch wenn man den Vogel nicht anfassen muss!

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Prüfung 03.02.

Beitrag  Daniel am Do 04 Feb 2016, 08:33

Wir hatten gestern Prüfung bei Frau Prof. Krautwald-Junghans.

Unsere Themen:

Amazone mit Schnabelverletzung, Polyurie, gelber Harnsäure, Übergewicht

Nutzgeflügelbestand mit Aviärer Influenza

Ich selbst hatte als Patienten die Amazone.

Vorbericht: vom Partnertier gebissen

Anamnese: alles über die Haltung erfragen, dann zum Tier selbst (Geschlecht nicht vergesse!), dann versuchen zu ergründen warum das Partnertier es gebissen hat (sind vor zwei Jahren verpaart worden) - dies habe ich alles unten in der Klinik gemacht, habe das Tier dabei nicht anfassen müssen; eine gute Anamnese ist ihr sehr wichtig und kann man meiner Meinung nach sehr gut vorbereiten.

Dann zurück ins Büro.

Diagnose: erste DD aufstellen und weiter Diagnostik vorschlagen. Ich habe dann ein Röntgenbild bekommen. Das sollte ich zunächst erstmal allgemein erklären und die sichtbaren Organe aufzeigen. Dann die auffälligen Befunde nennen. Des Weiteren Blutwerte um die Leberfunktion einzuschätzen, hier sind beim Vogel die Gallensäuren entscheidend (das wusste ich nicht). Bakteriologie/Mykologie war unauffällig.

Therapie: Da schwamm ich ein wenig. Starke Blutungen sind bei Vögeln nicht so dramatisch: "Wir stellen die dann einfach in eine dunkle Ecke und warten." Antibiose: Doxyzyklin wirkt 7 Tage!!!!!! Im vorliegenden Fall wurde aber auf Grund des bakteriologischen Befundes Amoxi+Clavulansäure genommen. Zusätzlich antimykotische Therapie. Sie wollte auch noch wissen wieviel Infusion man gibt, wieviel Blut ein Vogel hat, wieviel Blut man entnehmen darf.

Die Prüfungsatmosphäre war durchgehend angenehm. Sie versucht einem durch Fragen weiterzuhelfen und die Benotung ist sehr fair.

Viel Erfolg für den Schlussspurt!

Daniel

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  VanessaM am Do 04 Feb 2016, 12:07

Wir hatten heute beim supernetten Dr. Pees,
ich habe leider noch nicht mit den Anderen gesprochen, daher weiß ich nur was ich hatte und zwar ein Pfirsichköpfchen mit Unterflügelekzem. Ich nehme an, das Stephi vor mir das gleiche Tierchen hatte.
Die Anamnese ist ihm superwichtig, also vergesst nix.^^ Beachtet trotzdem alles was geht, auch wenn ihr schon von den Symptomen her ahnt wohin es geht, denn in der Anamnese kam bei mir einiges was allgemein zu korrigieren galt. Ich habe diese Dinge dann am Ende als Empfehlungen für den "Besitzer" ausgesprochen, war ihm auch sehr wichtig.
Denkt daran alle wichtigen Infektionen bei Haut/Federn abzuklären, besonders wenn es sich um nen Bestandt handelt, also vornehmlich Circo und Polyoma.
Viel kann ich eigentlich gar nicht zur Prüfung sagen, sie war super schnell vorbei und er wollte auch nix extrem tiefgründiges wissen. Am wichtigsten ist wirklich die Anamnese und schaut vielleicht nochmal kurz in seinem Buch über die Seiten mit den Differentialsdiagnosen, das reicht schon denn da will er wirklich alle wissen.
Zum Abschluss dann Therapie, Prognose und Empfehlungen an den Halter.
Viel Erfolg noch allen.
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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  lilli234 am Fr 12 Feb 2016, 19:17

Wie habt ihr denn die Anamnese zu den Tauben gemacht?
In der VL gibt es ja nur ein Schema zu den Brieftauben, aber die Tauben von der VRK sind ja eher Rassentauben, da passen ja viele Sachen nicht..

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Re: Prüfungsbericht

Beitrag  Biberchris am Mi 17 Feb 2016, 14:13

Hallo also wie hatten heute eine saatkrähe mit trauma zweimal diamanttäubchen mit ZNS symptomatik und einen welli mint pendelkropf der aber letztendlich ne Vergiftung hatte.
Ich hatte die taube. Hab sie nicht erkannt war aber nicht schlimm. Anamnese ist das a und o! Dann Symptome beschreiben. Durfte auch den Ernährungszustand fühlen. Letztendlich hatte sie kokzieden und Nematoden und die ZNS symptome wegen salmonelose keine zoonose da sal. Thym. Copenhagen! Tx enro Reinigung Desinfektion besonders staub DX Elisa sammelkot und Anzucht. Dd waren paramyxoviren und Leber und noch was hab ich vergessen. Also ich nicht schlimm noch viel Erfolg.

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